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Ricardo Costa
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Spielerinformationen
Voller Name Ricardo Miguel Moreira da Costa
Geburtstag 16. Mai 1981 (33 Jahre)
Geburtsort Vila Nova de Gaia, Portugal
Größe 1.83 m
Position Innenverteidiger
Vereine in der Jugend
1989-1992

1992-2000

Valadares Gaia

Boavista Porto

Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
2000-2003

2002-2007

2007-2010

2010

2010-2014

2014-

FC Porto B

FC Porto

VfL Wolfsburg

LOSC Lille (Leihe)

Valencia

Al-Sailiya

66 (12)

75 (3)

42 (6)

10 (0)

87 (7)

1 (0)

Nationalmannschaft
1999

2001-2002

2001-2004

2003-

Portugal U-18

Portugal U-20

Portugal U-21

Portugal

7 (0)

13 (2)

23 (0)

22 (1)

1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Ricardo Costa (Langname: Ricardo Miguel Moreira da Costa, geboren am: 16. Mai 1981) ist ein Fussballspieler aus Portugal. Er ist für einen Portugiesen 1.83 m gross, und spielt auch die angepasste Rolle als Innenverteidiger.

Neben den FC Porto, wo er zwischen das Reserve- und ersten Team hin und her pendelte, aber trotzdem sehr viele Titel gewann, vom Jahr 2000 bis 2007, hatte er hingegen seine Höhepunkte beim spanischen Klub Valencia CF, wo er vier Jahre seiner Karriere verbracht, und 124 Partien absolvierte. Aktuell spielt er zudem in der Qatar Stars League, beim Al-Sailiya.

International lief er ein paar Unter-Staionen von Portugal, wie zum Beispiel die U-18 oder U-20, durch. Seit 2003 spielt er für die portugiesische A-Nationalmannschaft.

Im KlubBearbeiten

Im VereinBearbeiten

Anfänge beim FC PortoBearbeiten

Ricardo Costa, der in Vila Nova de Gaia, Porto geboren ist, war Teil des Portugiesischen Jugendklubs von Boavista Porto, in seinem Heimatbereich, wo er in seinen jungen Jahren als ein Stammspieler dort spielte. Davor spielte er beim Amateur-Klub in seinem Geburtsort Valadares Gaia. Im darauffolgenden Jahr 2000 ging er zum Nachbarn FC Porto, als ein Jugendspieler. Porto bildete ihn, aufgrund seines Talents in dessen Fussballschule, zum Profispieler aus.

Nach seiner Jugendkarriere und dem Trainieren mit der ersten Mannschaft, zirka 1 Jahr lang, kam er bei einem Ligaspiel gegen Lokalrivalen und ex-Klub Boavista zu seinem Debüt.

Alles im allen zusammengefasst, gehörte Ricardo Costa zu den erfolgreichsten Zeiten, die Porto in der Geschichte hatte. Er hatte auch Spiele in der zweiten Mannschaften absolvieren müssen, und hat für Start-Elf-Einsätze, wie die strämmigen Innenverteidgier Bruno Alves oder Pepe auch hart kämpfen müssen. Pepe war dann aber mittlerweile erste Wahl. Auch Alves machte nach drei Leihstationen von 2002 bis 2005 die Position dicht. Damit waren auch mit den Namensgleichen, und damaligen Jorge Costa, und Pedro Emanuel mehr als genügende Abwehrspieler erhältlich. Von 2000 bis 2003 spielte er für FC Porto ||, ehe er nach 2005, wegen Jorge`s Karrienende, mehr auf Einsatzzeit hoffen konnte. Insgesamt machte er 72 Spiele für die Dragoes , konnte dabei auch 4 Mal treffen, 3 davon waren in der Primeira Liga. Bei Costa spielte im Gegensatz zu den Anderen das Kopfballspiel eine Rolle.

Mit der Teilnahme am UEFA Cup (heutige Europa League) konnte man das Turnier schlussendlich gewinnen. Mit Resultaten wie das 4:1 im Halbfinal gegen Lazio Rom, und dem 3:2 Finalsieg gegen Celtic, gewann man einen Europa-Pokal der 2002/03 Saison. Costa kam dort zu 6 Einsätzen. Im darauf gefolgten Jahr, gewann er als sofortiger portugiesischer Meister, der abgelaufenen Spielzeit, die UEFA Champions League. Es folgten dominante Jahre im portugiesischen Fussball, als der FC Porto vier Meisterschaften in Folge gewann, nach dem die Mannschaft erst seit sechs Jahren wieder mit dabei war. Costa musste sich für manche Zeiten als Reservist begnügen.

Am 4 Oktober 2003 kam er unter Star-Trainer Jose Mourinho zu seinem Champions-League-Debüt. Dort gewann man auch das Spiel gegen Olympique Marseille mit 1:0 zu Hause.

Costa gehörte zu einem Topverein Europas, zu der Zeit. Den von 1960 bis 2004 jährlich stattgefunden Weltpokal (heutiger FIFA-Klub-Weltmeisterschaft), gewann man zudem auch. Mit zwei nationalen Pokal-Siegen fügte er weitere Titel zu seiner Karriere hinzu. Aber trotz all dem war Costa nicht in der Lage sich einen Stammplatz herauszuarbeiten. Nach dem er im zweiten Team schon war, musste er sich, während den Erfolgen, auf der Bank Platz nehmen, aber kam trotzdem zu Einsätzen, jedoch waren die Zahlen nicht zweistellig.

Im 2004/05 brachte er auf gesamte 24 Einsätze in der Saison. Das kann man als Höhepunkt seiner Porto-Karriere bezeichnen. Zur Saison 2006/07 übernahm Jesualdo Ferreira das Traineramt. Da Costa dann in der Saison, auf gesamte 8 Einsätze kam, und zudem noch international bei Portugal, für den FIFA World Cup 2006 in Deutschland dringend Einstzzeit benötigte, liess auch der FC Porto den Spieler ziehen.

VfL WolfsburgBearbeiten

Nach der Weltmeisterschaft in 2006 unterschrieb er einen Vertrag für drei Spielzeiten beim Bundesligisten VfL Wolfsburg. Die Ablöse sollte 4,00 MIO.€ betragen haben, und der Wechsel wurde am 1. Juli 2007 vereinbart.

Am 5. August gab er dann sein Debüt, unter Trainer Felix Magath beim Spiel im DFB-Pokal. Mit einem sogenannten Pflichtsieg gewann man das Spiel 4:0. Magath wollte den neu verpflichteten Spieler in einem 4-4-2-System ausprobieren. Zu der Zeit spielten auch Starspieler wie Edin Dzeko. Kurz vor den letzten 10 Minuten wurde er 1 zu 1 durch den positionsgleichen Facundo Quiroga ersetzt.

Am 11. November 2011 debütierte er in der Bundesliga, bei der 1:2-Niederlage gegen den Bayer 04 Leverkusen, und spielte voll durch.

Bei Wolfsburg lief seine Entwicklung als Fussballer durchschnittlich, fand aber nie den Faden zu der Zeit unter Felix Magath. In seiner ersten Saison kam er mit seinen unregelmessigen Einsätzen, jedoch aber zu internationalen Spielen bei UEFA Europa League

Ebenfalls in einem geringen Jahr in der Saison 2007/08 mit wenigstens 20 Einsätzen aber dafür zwei geschossene Tore, wurde er insgesamt alles in allem 21 Mal eingesätzt. Auch hier gab es Konkurrenten auf der Position. In der Saison kam er sogar beim VfL Wolfsburg II in der Regionalliga Nord eingesätzt, und leidete sogar an einem Kreuzbandriss.

Im Jahr 2009 wurde öfters gegen mangelnder Spielpraxis gesprochen. Der VfL Wolfsburg schloss in dem Jahr eine Einigung mit spanischen Klub Real Zaragoza wessen am 29. July abgesagt wurde, wegen unstimmbarkeit des Leih-Vertrages gegenüber beide Seiten. Costa kam jedoch selbst auf den Wunsch, da Trainer Felix Magath den FC Schalke 04 anschloss.

Leihe nach LOSC LilleBearbeiten

Am 1. Januar 2010 unterschrieb er beim französischen Erstligisten  LOSC Lille bis zum Saisonende per Leihe. Dieser Wechsel stand schon länger in Sichtweite, weswegen Wolfsburg ihn trotz 11 Einsätzen, bis mitte Saison, den spät gegenüber gekommenen Transfer wahrmachte.

Genau wie bei Wolfsburg konnte Costa in der Saison, in diesesmal 10 Einsätzen, ein Tor erziehlen. Weiter machte er sich wegen seines Kopfballspiels sich aufmerksam.

Auch wegen seiner Team-Arbeit und das Erreichen guter Resultate mit seiner Mannschaft, wie zum Beispiel einen 4. Platz in der Ligue 1, stand er zu der Zeit im Fokus des spanischen Favoriten Valencia CF.

Höhepunkte in Valencia und Rücktritt aus EuropaBearbeiten

Ein halbes Jahr danach, nach seiner Rückkehr von Lille zu Wolfsburg, liess man Costa nach Valencia wechseln. Er wurde schnell Bestandteil des Vereins. In seiner ersten Saison absolvierte er 29 Liga-Spiele, wo er 7 Mal die gelbe Karte sah, und 7 Spiele in der UEFA Champions League, wo er ein Tor erziehlte. Diese Saison (2010/11) war zudem die einzige Saison, wo er die meisten Liga-Spiele absolvierte.

Unter Trainer Unai Emercy war er praktisch Stamm-Spieler in der Defensive. Später wurde er auch Kapitän.

In Mai 2011 machte er sein Tor-Debüt klar, als er gegen den FC Schalke 04 traf. Er traf dort nach vier gefallenen Toren das 2:4.

Später wurde er nicht mehr 1. Wahl, und wegen Streitigkeiten mit seinen Mannschaftskollegen und dem Management wurde er öfters auf die Bank versetzt. Am 8. Februar 2012 wurde Costa sogar bei einem Spiel gegen den argentinischen Erstligisten Racing Santender während der Halbzeit ausgewechselt.

In 2014 unterschrieb er einen Auflöse-Vertrag bei Valencia CF.

Insgesamt machte er 124 Spiele, und kam wegen eines gutes Kopfballspiels und souveränen Anführens zu Aufmerksamkeit in der spanischen Liga BBVA. Dabei kam er zu einer Ausbeute von 10 Toren und 5 Torvorlagen. In seiner Zeit dort kassierte Costa 36 rote Karten.

Al-Sailiya Sport ClubBearbeiten

Am 28. Juli 2014, bevor die Saison 2014/15 in Europa anfing, schloss er sich den qatarischen Verein Al-Sailiya SC an, und war in der Zeitraum einer der besten Starspieler des Vereins, mit Erfahrung. Die Verhandlungen wurden auch mit seinem Berater aus der ppsports verhandelt. Costa unterschrieb beim Treffen einen Vertrag bis 2016.

LänderspielkarriereBearbeiten

ErfolgeBearbeiten

FC PortoBearbeiten

  • UEFA Champions League (1x): 2003/04
  • UEFA Cup (heute: UEFA Europa League) (1x): 2002/03
  • Portugiesischer Meister (4x): 2002/03, 2003/04, 2005/06, 2006/07
  • Portugiesischer Pokalsieger (1x): 2002/03
  • Portugiesischer Supercup (3x): 2002/03, 2003/04, 2005/06
  • Weltpokal (heute: FIFA Klub-WM) (2x): 2004, 2005

VfL WolfsburgBearbeiten

  • Deutscher Meister (1x): 2008/09

TeilnahmenBearbeiten

  • FIFA World Cup (3x): 2006 in Deutschland, 2010 in Südafrika, 2014 in Brasilien
  • UEFA Euro (1x): 2012 in Ukraine und Polen

Persönliche AuszeichnungenBearbeiten

  • Auszeichnungen: Orden unserer lieben Frau von Vila Viçosa


Eigenschaften als SpielerBearbeiten

Ricardo Costa machte schon im jungen Alter aus sich Aufmerksam wegen seiner überdurchschnittlichen Kopfballtore. Ein teil all seiner Tore in seiner Karriere waren Kopfbälle. Sein Abwehrverhalten ist solide, wurde wegen seines Verhaltens in Valencia Mannschafts-Kapitän, im Vergleich wo er in den Anfangs-Stationen auf der Bank sass, und eine kleine unbemerkende Rolle spielte.

Für einen Portugiesen ist Costa eigendlich gross, und kann mit seinem Tempo und gut einsetzender Stärke auch mal einen gegnerischen Angriff verhindern.